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Die sieben Könige Roms

Die sieben Könige Roms, von Romulus bis Tarquinius Superbus, um die Geschichte des Antiken Rom durch die mythischen Könige, die an der Gründung und Entwicklung der Stadt mitwirkten


Vor der Gründung der Römischen Republik zog die Geschichte der Ewigen Stadt eine Monarchie Periode durch. Ab 753 v.Chr. bis 510 v.Chr. wurde die Stadt von den sieben bekannten Königen Roms regiert.

 

ROMULUS (753 v.Chr.-715 v.Chr.)
Romulus war der Begründer der Stadt und der erste der sieben Könige Roms. Während seiner Herrschaft bevölkerte er die Stadt. Mit dem Raub der Sabinerinnen entführte der König die Frauen von der Stadt Cures und er brachte sie nach Rom. Dann teilte er die Bevölkerung zwischen Kämpfern und Adligen, die später den Römischen Senat bildeten. Als König Roms förderte Romulus einige Initiativen für die Stadt, vor allem für die Politik. Er kämpfte auch viele Kriege und starb nach 40 Jahren Regierung.  

 

NUMA POMPILIUS (715 v.Chr.- 673 v.Chr.)
Numa Pompiliius war der zweite König Roms und seine Herrschaft dauerte circa 43 Jahren. Numa Pompilius wird als einen friedlichen König erinnert, nämlich nahm er nicht an Kriegen teil, sondern führte er die ersten religiösen Zeremonien ein. Er reformierte den römischen Kalender und führte das Jahr mit 12 Monaten und 365 Tagen ein. Nach seinem Wille wurden das Tempel der Vesta und das Janustempel erbaut. Während seiner Regierung fiel vom Himmel den Schild Jupiters, auf dem das Schicksal Roms geschrieben war. Der König bestellte 11 Kopien des Schilds, das für die Römer eine heilige verehrte Reliquie wurde.
 

TULLUS HOSTILIUS (673 v.Chr.- 641 v.Chr.)
Auch als „kriegerischer König“ erinnert, war Tullus Hostilius der dritte König Roms. Seine Herrschaft dauerte 32 Jahren, während deren er die Curia als Bauwerk für die Sitzungen des Senats bauen ließ. Unter seinen Unternehmen erinnert man die Eroberung von Alba Longa und die Kriege gegen Veji und Fidenae. Nach der Tradition, aufgrund der untergenommenen Kriege, wurde er von den Göttern damit bestraft, dass sein Haus durch einen Blitz zerstört wurde. 

 

ANCUS MARCIUS (640 v.Chr.- 616 v.Chr.)
Ancus Marcius war der vierte König Roms und wurde „der König der Händler“ genannt, weil er für das Wohlergehen Roms bei der Eroberung von strategisch wichtigen Handelspunkten sorgte. Man glaubt, dass der König Enkel von Numa Pompilius war, und seine Herrschaft dauerte 24 Jahren. Ancus Marcius eroberte das Litoral von Ostia, sodass Rom einen Abfluss ins Tyrrhenischen Meer hätte und Handelsverbindungen mit den Etruskern, Griechen und später Karthagern schaffen würden. Unter der Herrschaft von Ancus Marcius entwickelte Rom sein Gebiet und Bevölkerung. Er starb eines natürlichen Todes.

 

TARQUINIUS PRISCUS (616 v.Chr. - 579 v.Chr.)
Tarquinius Priscus war der fünfte König Roms und der erste etruskischer Herkunft. Nach der Auswanderung nach Rom wurde von Ancus Marcius angenommen und seine Herrschaft dauerte 38 Jahren circa. Der König erweiterte das Römischen Senat mit 100 Adligen etruskischer Herkunft, sodass die Mitglieder 300 wurden. Er befahl den Bau des Circus Maximums und der Cloaca Maxima , aufbaute das Jupiterstempel auf dem Kapitol und setzte die öffentlichen Spiele fest. Er wurde während einer Verschwörung ermordet.


 

SERVIUS TULLIUS (578 v.Chr. - 535 v.Chr.)
Sechster König Roms, war Servius Tullius Sohn von Tarquinius Priscus und herrschte 44 Jahren. Während seiner Regierung reformierte er die Armee und führte Krieg gegen Veji, Cerveteri und Tarquinia. Später ließ er vier Stadtgebiete und siebzehn Siedlungen außerhalb der Stadtgrenze erbauen. Er befahl auch den Bau einiger Tempel, weil er Rom als geistliches Zentrum im Latium wollte. Er hat auch die „Servianae“, die Mauer um die sieben Hügel, gebaut. Er wurde während eines Staatsstreich organisiert von seiner Tochter Tullia und ihrem Mann Tarquinius Superbus ermordet. 


TARQUINIUS SUPERBUS (535 v.Chr.- 509 v.Chr.)
Nach der Tradition war der König erbarmungslos und blutrünstig und daher wurde er Superbus (hochmütig) genannt. Während seiner Herrschaft annullierte er viele konstitutionellen Reformen und zerstörte sabinischen Heiligtümer und Altäre. Er erlaubte dem Sohn Sestus Tarquinius, die Edelfrau Lucretia, Frau von Lucius Tarquinius Collatinus, die vor Scham sich umbrachte, zu missbrauchen. Daher wiedersetzten sich die Römer gegen den König und im Jahr 509 v.Chr. stürzten die Monarchie. Diese Episode führte zur Entstehung der Römischen Republik mit den ersten Konsuln Lucius Tarquinius Collatinus und Lucius Junius Brutus.

 

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