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Römische Domus

Die römische Domus: hier die Wohngebäude des antiken Roms, die prächtigen Villen, die Mehrfamilienhäuser, die Bauernhäuser und die Landhäuser.


Die antiken römischen Häuser waren sehr ähnlich unseren Bauwerken. Üblich teilt man zwei Haustypen: die Domus und die Insula. Die Erste war das Haus der reichen Familien und die Zweite waren die Wohnungen der armen Leute. Die Villa war der dritte Typ Hauses und war außer den Mauern der Stadt für den Urlaub der wohlhabenden Familien.

 

RÖMISCHE DOMUS
Die römische Domus hatte einige Merkmale wie sehr kleine Fenster, um die äußeren Geräusche und die Diebstähle zu vermeiden. Um die Zimmer zu beleuchten, wurde das Licht aus der offenen Decke (Compluvium) benutzt. Aus der Decke kam auch das Regenwasser, das in einem Wassertank mitten auf dem Vorzimmer (Impluvium) auffangen wurde.

 

Das römische Haus entwickelte sich waagerecht mit einer Struktur ähnlich zur hellenischen Architektur und bestand aus vielen Zimmern: einem Vorraum (Vestibulum), ein Flur, der in die Halle (Atrium), das Zentralzimmer des Hauses führte. Von der Halle konnte man in die anderen Zimmer des Hauses gehen. Es gab auch das Schlafzimmer (Cubicula), das Esszimmer (Triclinium), wo die Römer in liegender Stallung aßen und tranken, das Arbeitszimmer des Familienoberhaupts (Tablinium) und der Gottesdienste Saal (Lararium). Das Lararium war der bedeutendste Teil des Hauses, weil die Römer den heimischen Herd als Kultstätte für die Götter betrachteten. Unter den Göttern verehrten die Römer die Laren. Der Schutzgeist, Genius, war der Gott der Familie, der Verwandten und der Nachkommen väterlicherseits. Aus dem Name Genius entsteht den Name „Gens“ (auf Deutsch Familie). Die Penaten waren dagegen die Götter der Nahrungskette, der Speiseschränke, der Warenlager von Mais, Bohnen und Wein.


Die römischen Domus der reichsten Familien hatten auch andere Zimmer wie das Peristylium, ein großer Garten mit Obstbäumen. Außerdem gab auch ein Badezimmer mit einer Struktur ähnlich zu den römischen Thermen, mit einem Tepidarium und einem Frigidarium, mit einem Schwimmbad und einem Umkleideraum. Die Domus war mit den feinsten Dekorationen, wunderschönen Gemälden und reichen Mosaiken einrichtet. Die Hauptzimmer waren mit Wänden aus buntem Gips und Böden aus Mosaiken dekoriert. Wenn Sie ein wunderschönes Beispiel einer römischen Domus sehen möchten, empfehlen wir Ihnen den Besuch der Domus Aurea in Rom.

 

INSULAE ROMANE
Im Gegensatz zur römischen Domus, die waagerecht sich entwickelte, entwickelte die Insula sich senkrecht und bestand aus Bauwerken mit einem viereckigen Hof mit Fluren zu den Wohnungen. Im Erdgeschoss der Insulae lagen die Räume für die Geschäfte (Tabernae). Auf dem Erdgeschoss standen viele andere Ebene, den Armen zugewiesen. In den Insulae fehlten die Toiletten. Die Insulae des Römischen Reiches waren bemerkenswert gleichförmig und rationell. Der Bau der Insulae und ihre Vermietung war in Rom eine bedeutende Verdienstquelle und Business. Nach einigen Einstürzen und Brände für Spekulation erlegte Nero neue Gesetze für den Bau der Insulae auf. Die alten römischen Insulae sind fast völlig verschwunden, doch können Sie einige Reste auf dem Hügel Caelius unter der Kirche Santi Giovanni e Paolo bewundern.

 

DIE VILLA
Die wohlhabenden Römer, die in die Domus der Stadt wohnten, hatten gewöhnlich auch eine städtische oder ländliche Villa. Die Erste war ein Bauernhaus, gebaut für praktische Bedürfnisse: sie hatten zwei Höfe, Innen und Außen und Tränken für die Tiere. Der äußere Hof, die Tenne wurde von Sklaven-Familien geleitet, die sich mit den Arbeiten der Villa beschäftigten. Die anderen Räume der Villa waren die Cellae Familiares, eine große Küche, die Ställe für die Ochsen und Pferde und der Hühnerstall (Gallinarium). Die ländliche Villa war ohne Zweifel ein wunderbares Beispiel des römischen Wohnungsbaues mit großen Säulengängen, wo die Herren spazieren gehen konnten. Es gab auch ein Arbeitszimmer, ein Schwimmbad und ein Badezimmer mit Tepidarium und Frigidarium. Die Villa war durch einen Ackerboden und Gärten dekoriert mit Blumen, Pflanzen, Statuen und Brunnen umschlossen. Wenn Sie die antiken römischen Villen entdecken möchten, empfehlen wir Ihnen den Besuch der Hadriansvilla in Tivoli.

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